Meinem Mann ist es schon häufiger passiert, dass die Behandlung von Ärzten abgelehnt wurde. Das trifft natürlich selten auf Privatpatienten zu. Also ich habe diese Erfahrung noch nicht gemacht. Aber mein Mann wurde mal vor einigen Jahren von einem Arzt nicht behandelt mit der Begründung, er hätte schon zu viele Patienten. Dabei ging es ihm wirklich schlecht, er hatte eine extreme Grippe und sich mit Fieber zu dieser Praxis gequält. Nun würde der Arzt wohl sagen, Grippe und Fieber sind nicht lebensbedrohlich und daher greift der hyppokratische Eid nicht. Die Mitarbeiterinnen in der Praxis hatten wirklich Mitleid mit ihm, aber es war nichts zu machen. Eine Bekannte, die unter Depressionen litt, hatte es besonders schwer, überhaupt einen Psychiater zu finden, der bereit war, sie zu behandeln. Dort wird man als Kassenpatient wohl sehr häufig abgewiesen oder bekommt Termien erst nach Monaten. Und gerade da finde ich es schon bedenklich.
Zu alt für einen PKV-Tarif ist man eigentlich nicht, sondern man muss dann mit entsprechend höheren Beiträgen kalkulieren.
Gruß
Möglichstgesund