Zahnzusatzversicherung genauso wichtig für Kinder?

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Zahnzusatzversicherung genauso wichtig für Kinder?

Beitragvon Amanda » 01.09.2010, 19:55

Ist eine Zahnzusatzversicherung für Kinder genauso wichtig wie für Erwachsene? Oder ist das lediglich „Geldmacherei“? Und wenn eine zusätzliche Zahnversicherung für Kinder auch wichtig ist, welche ist da die Beste? Kann jemand beispielsweise etwas zu der Zahnzusatzversicherung der DKV sagen? Oder zu einer anderen Krankenversicherung? Hat jemand diesbezüglich schon Erfahrungen gesammelt?
Amanda
PKV Kenner
 

Beitragvon Dionia » 21.09.2010, 17:39

hallo Amanda, als Geldmacherei würd ich eine Zahnzusatzversicherung für Kinder keineswegs abtun. Immerhin müssen ja die Kosten für diverse Behandlungen am Gebiss, Zahnfehlstellungen etc. irgendwie abgedeckt werden. Und da ist eine Zahnzusatzversicherung für Kinder wohl ziemlich praktisch. Welche Zahnzusatzversicherung da optimal ist, kann ich Dir leider nicht sagen, ich hab keine Kinder. Daher kenne ich mich mit dem Thema Zahnzusatzversicherung für Kinder nicht aus.

Grüße
Dionia
Dionia
PKV Kenner
 

Beitragvon Natascha » 26.09.2010, 11:49

liebe Amanda,
hier verstehe ich Deinen Standpunkt so gar nicht. Eltern, die bei der Zahngesundheit ihrer Kinder sparen, das kapier ich einfach nicht. Wann denn, wenn nicht im Kindesalter fängt man an, mit guter Zahngesundheit, mit einem intakten Gebiss? Weißt Du eigentlich wie teuer das wird, wenn man im Erwachsenenalter das ausbügeln muss, was in der Kindheit in Sachen Zahngesundheit aus Geldgründen nicht gemacht wurde?

Natascha
Natascha
PKV Kenner
 

Beitragvon Pfleger » 26.09.2010, 20:01

Hallo Amanda,

zum Thema Zahnzustaz für Kinder möchte ich folgendes Anmerken:

Ich finde, dass eine Zahnzusatzversicherung bei Kinder nicht schlecht ist. Allerdings sollte die Zahnversicherung auch bei kieferortopädische Behandlungen leisten. Kinder, die eine Zahnfehlstellung haben, werden bei der GKV nämlioch nach einem "Punkte-System" bewertet. Wer die nötige Punktzahl nicht erreicht, geht entweder komplett leer aus oder muss noch einen erheblichen Teil der Kosten selbst tragen (und dass, obwohl der Kieferorthopäde die Behandlung als medizinisch gesehen notwendig einstuft) .

So beurteilt der Kieferorthopäde den Grad der Fehlstellung nach einem bestimmten System – dieses System nennt sich "Kieferorthopädische Indikationsgruppen" (kurz KIG). Hier gibt es dann 5 verschiedene "Schweregrade", von 1 (sehr leicht) bis 5 (sehr schwer).

Für die Einstufung in Grad 1 gilt: es ist nur eine minimale Fehlstellung vorhanden, deren Korrektur rein aus kosmetischen Gründen sinnvoll wäre. Eine medizinische Indikation für eine Behandlung besteht in diesen Fällen normalerweise nicht. Hierfür leisten die gesetzlichen Krankenkassen nicht.

Für die Einstufung in Grad 2 gilt: eine Behandlung kann zwar aus medizinischer Sicht notwendig sein, wird aber von der gesetzlichen Krankenkasse nicht bezahlt, sprich: die komplette Behandlung muss ggf. auch aus eigener Tasche gezahlt werden.

Für die Einstufungen 3 bis 5 gilt: hier übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten einer wirtschaftlichen und zweckmäßigen Behandlung, sprich einer „Standard-Behandlung“ – wer eine hochwertigere Versorgung wünscht - z.B. durchsichtige Brackets o.Ä. - muss die Mehrkosten (die hier oftmals nicht unerheblich sind) selbst bezahlen.

Wenn man das weiß und sich vorstellen kann, was das kostet, denke ich, dass man sich eine Zusatzversicherung für Kinder doch leisten sollte.

Aber die endgültige ENtscheidung triffst natürlich du selber!

Grüße

Pfleger
Pfleger
PKV Kenner
 

 


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