Hallo, habe überaus schlechte Erfahrungen mit der Halleschen Krankenversicherung.
Zur Vorgeschichte: Bin Beamtenanwärter und habe mich bei der Halleschen Versicherung privat versichert (Beihilfe Tarife)
Nach einem Jahr kündigt mir die Hallesche wegen einer angeblichen vorvertraglichen anzeigenverletzung.
Habe sofort einen Anwalt beauftragt dagegen vorzugehen. Und damit fangen die Probleme erst an, die für die weitere Vorgehensweise der Halleschen nur Kopfschütteln verursachen.
Am 16. November fordert mein Anwalt die Hallesche zu einer Rücknahme der Kündigung auf. Am 22.11.2011 schickt mir die Hallesche einen neuen Versicherungsschein mit Bestätigung.
Mein Anwalt bestätigt den Erhalt und bestätigt die Annahme des Vertrages. Keine weitere Reaktion der Halleschen.
Anfang Januar 2012 Rufe ich bei der Servicehotline der Halleschen an, bitte um die Kontodaten der Halleschen, um den Beitrag für Januar zu überweisen. Der Sachbearbeiter schaut im System unter meiner Versicherungsnummer nach den Vertragsdaten und nennt mir dann die Überweisungsdaten.
Man könnte nun der Meinung sein, alles in Ordnung. weit gefehlt! Man Anwalt ruft mich jetzt an und sagt, die Hallesche hat nach 2 Monaten ihm endlich geantwortet. Man halte die Kündigung aufrecht und das man mir vor 2 Monaten einen neuen Versicherungsschein geschickt hat, wäre ein Irrtum.
Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen, ein großer deutscher Krankenversicherer, der in seiner Werbung mit größtmöglichen Kundenservice wirbt, bemerkt nach 2 Monaten, dass er sich geirrt hat.....Gott sei Dank, die Rechtssprechung sagt, dass bei Irrtum unverzüglich angefochten werden muss und das sind nicht 2 Monate.
Problematisch ist, dass ich als Beamtenanwärter keine Möglichkeit einer Rückkehr in die gesetzlich. Versicherung habe und auch bisher keine private gefunden habe. Obwohl wir eine gesetzlich. Versicherungspflicht haben, bin ich derzeitig nicht versichert.
Werde jetzt Klage gegen die Hallesche einreichen.
