Krankenversicherung droht mit Kündigung

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Krankenversicherung droht mit Kündigung

Beitragvon susisorglos » 11.08.2011, 22:35

Ein bekannter von mir ist im Basistarif der HUK Coburg privat krankenversichert. Er hat keinen festen Arbeitsplatz und jobbt als Freiberufler. Das hat zur Folge, dass er in manchen Monaten finanziell wirklich knapp ist. Leider zahlen auch seine Auftraggeber nicht immer so regelmäßig, so dass er oft lange auf sein Geld warten muss. In so einer Situation war er jetzt einige Zeit. Da es sich um einen längerwierigen Auftrag handelte, hat er 3 Monate lang nur sehr wenig Geld bekommen. Weil es nur mit Mühe zum Leben reichte, hat er in diesen Monaten auch seine Krankenverischerung nicht bezahlen können. Er hat es der HUK mitgeteilt und trotzdem wurde ihm jetzt die Kündigung angedroht. Ich habe ihm dazu geraten, eine Vereinbarung mit der HUK zu treffen. Aber eigentlich ist es doch so, dass die Krankenversicherer gerade im Basistarif nicht einfach kündigen dürfen, oder?

Tschüssi

Susi
susisorglos
PKV Kenner
 

Beitragvon Jockel » 04.09.2011, 08:49

Hallo Susi,

es ist zwar richtig, dass die Krankenversicherer im Basistarif nicht so einfach kündigen können, wie in den anderen freiwilligen Tarifen. Aber mal ehrlich, es kann ja auch nicht sein, dass die Kosten für ärztliche Behandlungen übernommen werden, und dazu ist die Versicherung im Basistarif ja auch verpflichtet, wenn es Kunden gibt, die einfach ihre Beiträge nicht bezahlen. Letztendlich leider darunter dann alle Versicherten, weil die Beiträge angehoben werden müssen. Vielleicht kann dein Bekannter ja mit der HUK eine andere Zahlweise, als die monatliche, vereinbaren. Dann kann er, wenn er gerade höhere Einnahmen hat, vielleicht die Beiträge für ein Vierteljahr bezahlen und muss nicht monatlich das Geld aufbringen. Da wird die HUK auch nicht der einzige Versicherer sein, der unruhig wird, wenn jemand monatelang keine Beiträge bezahlen. Jede andere Versicherung reagiert da bestimmt genauso.

Besten Gruß

Jockel
Jockel
PKV Kenner
 

Beitragvon susisorglos » 03.12.2011, 18:51

Eine andere Zahlweise ist auch nicht sinnvoll, weil er dann auf einmal so hohe Beträge zahlen muss, das kommt auch nicht gut, denn er verdient ja dauerhaft eher wenig als viel. Er hat jetzt erst einmal die Zahlung wieder normal aufgenommen und bemüht sich jetzt, seinen monatlichen Beitrag zu leisten. Dann hat er die HUK mal angeschrieben und darum gebeten, die rückständigen Beiträge in kleineren Monatsraten über einen Zeitraum von einem Jahr nachzahlen zu können. Aber leider hat sich die HUK darauf nicht eingelassen. Du hast ja schon bedingt Recht wenn du sagst, dass die Versicherer eine unzuverlässige Zahlweise auf Dauer nicht zulassen können, aber trotzdem geht es nicht allen finanziell gut, nur weil sie selbstständig sind. Das ist schon ein ziemliches Problem, denn ich denke mal, dass mein Bekannter nicht der einzige in einer solchen Situation ist.

Gruß

Susi
susisorglos
PKV Kenner
 

 


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