Kostenübernahme verschreibungsfreie Medis bei der Universa

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Kostenübernahme verschreibungsfreie Medis bei der Universa

Beitragvon Karmen » 30.08.2010, 02:47

Hallo ins Forum,

stimmt das wirklich, dass die Universa die Kosten für verschreibungsfreie Arzneimittel -also natürlich nur dann, wenn vom Arzt für nötig empfunden- in einer Höhe von bis zu 80 Prozent übernimmt ? Das ist ja eine überaus feine Sache, die die Universa da anbietet. Wäre für mich schon ein gutes Argument pro Universa.

Grüße
Karmen
Karmen
PKV Kenner
 

Beitragvon PKV-Interessent » 01.09.2010, 21:52

Liebe Karmen,

auch für mich wäre das ein überaus positiv zu vermerkendes Argument, wenn die Universa die Kosten für verschreibungsfreie Medikamente, die der behandelnde Arzt empfiehlt, zu 80 Prozent übernehmen würde. Es stellt sich nur die Frage, ob es da Einschränkungen gibt oder ob tatsächlich alle vom Arzt empfohlenen rezeptfreien Medikamente in diesem Umfang von der Universa übernommen werden. Hm. Weiß das vielleicht zufällig jemand von den hier Anwesenden?

Danke
PKV-Interessent
PKV-Interessent
PKV Kenner
 

Beitragvon Charlene » 14.09.2010, 17:42

was ist denn in dem Fall mit verschreibungsfreien Medikamenten gemeint, die da von der Universa bezahlt werden? Wird dann auch Aspirin, RSS und wie das alles heißt, von der Universa übernommen, wenn der Arzt das für gut hält? Oder geht es da um Vitaminpräparate und dergleichen? Geht es da um die sogenannten Privatrezepte, die man ansonsten komplett selber zahlt?
Charlene
PKV Kenner
 

Beitragvon Niemand » 13.11.2010, 19:50

Also in den Versicherungsbedingungen (die auch im Internet auffindbar sind) steht ja was ausgeschlossen ist (Vitaminpräparate, Nahrungsergänzungsmittel). Allerdings ist es bei der universa meiner Meinung etwas unübersichtlich mit den Erstattungen.
Es wird erstens nicht der wahre Preis angesetzt, sondern der Preis von bestimmten Listen, dann gibt es noch Abschläge und letztendlich weiß man nicht ob man 10%,30% oder eben "bis zu 80%" der tatsächlichen Ausgaben für das ärztlich verschriebene Medikament erstattet bekommt.
Zudem könnte die Versicherung ja auch immer gerade das Medikament als medizinisch nicht notwendig, oder eben als immer wieder verwendetes oder alltägliches Gebrauchsmittel hinstellen, dass eben gerade nicht erstattet wird.
Auch aus den Erfahrungsberichten im Internet zu den Vollversicherungen, soll die universa ja nicht immer alles abschlagsfrei erstattet haben. Daher kann ich mir auch hier vorstellen, dass ggf. häufiger Kontakt mit der Versicherung norwendig werden könnte, um alle Erstattungen auch zu erhalten. Die 2% gesetzlichen Zuschläge (Erstattungen, Praxisgebühr etc.), werden "zu 80%" erstattet, diese zusätzlich nicht verschreibungspflichtigen Medikamente nur "bis zu 80%. Nach welcher Berechnung nun was und vor allem wieviel genau nun erstattet wird, weiß ich aber selbst nach Durchlesen der Versicherungsbedingungen auch selber nicht.

Also sowas gibt es ja immer auch tests in diversen Zeitschriften wo die wirklichen Erstattungen und Auszahlungen für bestimmte Versicherungsfälle mit Medikamentengebrauch, Arztrechnung etc. bei allen Zusatzversicherungen gleicher Art verglichen wird. Mich hatte erstaunt, dass die universa bei einem Test den ich sah nur im untersten Bereich war, was die tatsächlich ausgezahlten Erstattungen anging bei ambulanten Zusatzversicherungen der normalen Ergänzungen (gesetzliche Zuzahlungen etc.). Da diese hier besprochene zusätzliche Erstattung von nicht-verschreibungspflichtigen (aber verordneten) Medikamenten nicht so viele andere PKV anbieten kann man schlecht vergleichen. Wahrscheinlich wird der wahre Auszahlungsanteil aber auch nicht höher sein.
Niemand
PKV Neuling
 

 


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