Hallo Micha,
wenn der Gesetzgeber (EU) das so will, dann muss es umgesetzt werden.
Hatten wir auch schon beim AGG - als die Entbindungskosten auch in der Kalkulation der Männer-Tarife Anwendung fanden.
Und Unisex-Tarife gibt es auch schon in der privaten Pflegepflichtversicherung - doch da übernimmt der PKV-Verband die Kalkulation.
Und wenn jetzt der Unisex-Tarif für die gesamte PKV kommen soll, heißt das, dass die Männer zukünftig mehr Beitrag zahlen müssen. Theoretisch sinken dann die Beiträge der Frauen - praktisch aber nicht.
Nächster Punkt wären dann die höheren Eintrittsalter-Gruppen.
Bekanntermaßen zahlen jüngere Männer weniger als gleichaltrige Frauen.
Wie schaut es dann mit den älteren Männern aus?
Da kippt das Verhältnis der Beitragsgruppen - denn dort zahlen heute die Frauen weniger.
Ergo: Es werden alle herangezogen.
Herzliche Grüße
Klaus
