Dauerkrank, wie lange zahlt die DEVK?

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Dauerkrank, wie lange zahlt die DEVK?

Beitragvon Michaela » 06.09.2010, 06:30

Hallo, mein Mann ist schwer krank. Die Behandlungskosten steigen langsam ins unermeßliche und wir haben Angst, dass wir jetzt aus der DEVK rausgeschmissen werden. Hat damit schon jemand Erfahrungen, wie lange zahlt die DEVK bzw. hat es schon mal jemand erlebt, dass die Kasse nicht mehr zahlen will? Lg Michaela
Michaela
PKV Kenner
 

Beitragvon Gertrud » 09.05.2011, 18:07

Hallo Michaela,

die Krankenversicherung hat ja auch eine vertragliche Verpflichtung und die umfasst die Übernahme der Kosten im Rahmen der vertraglichen Vereinbarungen. Wenn es sich um eine Krankheit handelt, deren Folgen vertraglich zu bezahlen sind, dann kann sich die Versicherung nicht einfach aus ihrer Verpflichtung entbinden. Versicherte wurden durch neue gesetzliche Bestimmungen im Jahr 2009 noch einmal besser gestellt und vor derartigen Kündigungen geschützt. Bis dahin konnte die private Krankenversicherung noch durch den Versicherer gekündigt werden, wenn zum Beispiel Beitragsrückstand bestand. Inzwischen sind aber sogar in diesem Fall die Versicherer zur Leistung verpflichtet, wenn es sich um akute Krankheiten und Schmerzzustände handelt. Nur dann, wenn man als Versicherer seinen Obliegenheitsverpflichtungen nicht nachgekommen ist, besteht für den Versicherer ein Kündigungsrecht. Das wäre z. B. dann der Fall, wenn eine Vorerkrankung verschwiegen worden wäre.

Lieben Gruß

Gertrud
Gertrud
PKV Kenner
 

Beitragvon Regina » 09.10.2011, 18:48

Hi Michaela,

also rausschmeißen kann eine Krankenversicherung ihre Mitglieder nicht einfach, weil sie plötzlich krank werden und viel Geld kosten. Das wäre ja ein schlechter Witz. Allerdings könnte es in den Versicherungsbedingungen eine Klausel geben, nach der unter Umständen eine Begrenzung des Versicherungsschutzes möglich ist, insofern, als dass eine neue Gesundheitsuntersuchung fällig wird und gerade die Erkrankung aus dem Schutz genommen wird, die diese hohen Kosten verursacht. Unter Umständen ist auch eine Beitragserhöhung denkbar. Aber eine Kündigung gerade dann, wenn man die Krankenversicherung in Anspruch nehmen muss, das geht nicht.

Liebe Grüße

Regina
Regina
PKV Kenner
 

 


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