Hallo BarbaraB,
als beitragspflichtig Beschäftigte mit einem Bruttoeinkommen unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze von Brutto 3 712,50 € im Monat brauchst du grundsätzlich erst einmal gar keine private Krankenversicherung, denn dann sorgt dein Arbeitgeber schon dafür, dass du Mitglied in einer gesetzlichen Krankenkasse wirst. Darüber hinaus hast du natürlich auch selbst die freie Wahl einer gesetzlichen Krankenkasse und kannst dich auch selbst darum kümmern. Die Beiträge sind ohnehin alle gleich und bei den Leistungen gibt es nur geringfügige Unterschiede. Aus diesem Grund würde ich mich für einen Versicherer entscheiden, der einen möglichst guten Kundenservice anbietet und bisher keine Zusatzbeiträge erhoben hat. Zusätzbeiträge dürfen die gesetzlichen Krankenkassen seit der letzten Gesundheitsreform erheben, wenn sie mit dem einheitlichen Beitragssatz von 15,5 % nicht auskommen. Du hast schon Recht, man steigt durch diese ganzen Reformen und Tarife nicht mehr durch. Ob du zusätzlich zu deiner GKV noch private Versicherungen benötigst, das kannst du nur selbst entscheiden. Eine Zahnzusatzversicherung kann z. B. hilfreich sein, denn da zahlen die gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr viel. Wenn du Wert auf erstklassige Behandlung im Krankenhaus legst, lohnt sich auch dafür eine Zusatzversicherung. Weitere private Zusatzversicherungen decken die Behandlung durch Heilpraktiker oder im Ausland ab. Wie gesagt, da musst du selbst überlegen, welche du benötigst und dann würde ich ein Versicherungspaket wählen, das deinen Ansprüchen genügt.
Gruß
Jürgen